Willkommen im TEWI

Das Technologiezentrum Wirtschaftsinformatik (TEWI) verfolgt als unabhängiger Verein das Ziel, die wirtschaftliche Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien im Kanton Wallis durch ForschungBeratung und Ausbildung zu fördern. Anhand praxisorientierter Forschung und Kooperationsprojekten mit privaten und öffentlichen Institutionen im Bereich der Wirtschaftsinformatik erfüllt der Verein eine Brückenfunktion zwischen Theorie und Praxis. Die Grundlage für praxisnahe Forschungsprojekte und die Unterstützung von unternehmerischen Innovationen im Bereich der Wirtschaftsinformatik wird durch das TEWI-Netzwerk sichergestellt. Dieses Netzwerk zeichnet sich durch Kontakte zur Wirtschaft und zu den Behörden des Kantons Wallis sowie die Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Brig-Glis aus.

TEWI-News  



 

Smart Cities

Das 20.TEWI-Forum fand am Donnerstag, dem 05. November 2015 in Brig-Glis statt. Am TEWI-Forum erhielten die Anwesenden einen vertieften Einblick in das Potential und die Anwendung von Smart Cities – Smart Valleys. Dabei stellten kompetente Experten aus der Wissenschaft und Praxis die Thematik aus verschiedenen Perspektiven dar.

Prof. Dr. Thomas Myrach, Präsident des TEWI, eröffnete die Veranstaltung. Anschliessend leitete Prof. Dr. Edy Portmann in die Thematik ein und erstellte einen Überblick über Smart Cities. Herr Patrick Kaltenrieder, Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik, stellte ein Prototyp für eine Smart-City-App vor. Prof. Dr. Giovanni Danielli, Professor in Tourismus und Mobilität an der HES-SO, präsentierte das auf das Wallis bezogene Praxisprojekt NOSE . Abschliessend moderierte Prof. Dr. Myrach eine Debatte zwischen den vier Referenten.

Die Urbanisierung schreitet voran. Heute leben mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in der Stadt, im Jahr 2050 sollen es bereits zwei Drittel sein. Städte bilden hochkomplexe Lebensräume, bei deren Organisation moderne Informations- und Kommunikationstechnologie eine wichtige Rolle zukommt. Das Konzept der Smart Cities ist eine Reaktion auf die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Herausforderungen der postindustriellen Gesellschaft.

Da sich ein urbaner Raum nicht trennscharf abgrenzen lässt, haben diese Entwicklungen auch Auswirkungen auf angrenzende Räume, die sich vermehrt in die urbanen Regionen eingliedern und auf sie ausrichten werden. Für das Wallis könnte man in diesem Zusammenhang von „Smart Valleys“ sprechen.

 

 

Begrüssung


 

Prof. Dr. Thomas Myrach, Präsident des TEWI

 

Einführung in die Thematik: Was sind Smart Cities?


Prof. Dr. Edy Portmann, Assistenzprofessor für Informationswissenschaft

Das Referat gibt eine Einführung in die Vorteile und Herausfordeungen von Smart Cities sowie einen Überblick über die heutige und zukünftige mögliche Verbreitung.

 

Vorstellung eines Prototyps für eine Smart-City-App


Patrick Kaltenrieder, Assistent am Institut für Wirtschaftsinformatik

Bestehende Mobile Apps (z.B Google Now) unterstützen die Nutzer von Smart Cities mit Tipps und Vorschlägen. Basierend auf den Ideen bestehender Applikationen fokussiert, das vom Team des Institutes für Wirtschaftsinformatik in Entwicklung stehende App, auf die Unterstützung bei Entscheidungen. Das Referat zeigt die Entstehungsgeschichte und die aktuelle Version der App.

 

Präsentation „Smart City“- Projekt NOSE


Prof. Dr. Giovanni Danielli, Professor in Tourismus und Mobilität an der HES-SO Valais-Wallis, Mitglied des Mobility Lab an der HES-SO

 

Mit dem Projekt NOSE (a Nomadic, Modular, Scalable IT Platform for Pervasive Sensing) der HES-SO Valais-Wallis wird in Zusammenarbeit mit Postauto Schweiz die Frage erforscht, wie Dienstleistungen des Typs „smart city“ auch in Randregionen, zur Verfügung gestellt werden können. Mit technischen Einrichtungen können Postautos in der Lage sein, beispielsweise flächendeckende Daten über die Strassenbeleuchtung, den Strassenzustand, die Parkplatzauslastung, den Umweltzustand sowie touristische Daten zu sammeln und der Öffentlichkeit  zur Verfügung zu stellen.

 

Diskussion mit den Referenten  


Moderation durch Prof. Dr. Thomas Myrach

 

In der Diskussion wurden verschiedene interessante Aspekte aus den Referaten angesprochen und kontrovers diskutiert. Sie bot dem Publikum die Möglichkeit für Fragen und Kommentare.

 

 

 

Hier finden Sie interessante Beiträge und Aufnahmen der Referate vergangener TEWI-Foren.

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